Der Sommer ist da! Die Zahnarztpraxis bleibt mal für ein paar Tage stumm, das Ultraschallgerät schweigt, und selbst die immer zu spät kommenden Patienten haben es endlich geschafft — sie sind… im Urlaub! Und wir? Wir auch. Oder zumindest gedanklich. Da sitzt man nun am Strand, mit Sonnenbrille auf der Nase, einem Eiskaffee in der Hand und denkt sich: Was war nochmal dieser Fremdbegriff… Entspannung? Ach ja — das ist dieses Gefühl, wenn man nicht daran denken muss, ob der nächste Patient die professionelle Zahnreinigung mit Bonusheft will oder nur „mal eben schauen“ möchte, wie schlimm es wirklich ist.
Und während die Sonne uns sanft das Hirn grillt, brutzelt auf dem Teller ein saftiges Stück Grillkäse — oder für die Kolleg:innen mit Hang zum Luxus: Garnelen-Spieße in Knoblauchbutter. Das Leben ist schön.
Doch halt… ein leiser Gedanke schleicht sich ein. Zwischen Sonnenbrand und Sand in der Badetasche fragt eine innere Stimme: „Und? Was machst du nach dem Sommer? Wieder rein ins Behandlungszimmer… oder vielleicht doch mal Weiterbildung?“
Ja, auch die ambitionierte Zahnmedizinische Fachangestellte darf mal träumen — von Prophylaxe-Queen, Aufstiegsfortbildung zur ZMP, ZMV oder sogar Bachelor in Dentalhygiene! Bildung mit Aussicht auf mehr Gehalt, mehr Verantwortung, mehr… Lebensfreude im Job.
Aber jetzt, Moment mal — erst mal Urlaub! Lass uns das Handy in den Flugmodus schalten (ja, auch WhatsApp vom Chef zählt nicht als Notfall), barfuß durch den Sand laufen und beim All-you-can-eat-Buffet keine Kalorien, sondern Lebensfreude zählen. Denn Weiterbildung hat Zeit.
Zumindest bis… sagen wir, nach dem dritten Eis? Vielleicht auch nach dem vierten. Oder wenn der Sonnenbrand abgeheilt ist. Oder wenn der Koffer wieder ausgepackt ist und die Flipflops im Schrank schlafen.
Aber dann — geht‘s weiter! Mit frischem Teint, frischem Kopf und frischer Motivation. Denn wir ZFAs sind nicht nur freundlich, flink und fachlich top — wir sind auch immer bereit, uns weiterzuentwickeln für das Wohl unserer Patienten. Nur eben… nach dem Urlaub.
Eure
Sylvia Gabel